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Stand der Wissenschaft und Technik


Anderweitige F+E Ansätze und Abgrenzungen

Radnabenantriebe waren in der Vergangenheit bereits mehrfach Gegenstand von For­schungs­vor­ha­ben und Prototypen. Es wurden dabei auch Demonstratorfahrzeuge ohne mechanische Bremse an der angetriebenen Achse vorgestellt. Der Verzicht hatte dort lediglich das Ziel, den mit der Integration eines Bremssystems in einen Radnabenantrieb verbundenen erheblichen Aufwand zu vermeiden. Die in diesem Zusammenhang umgesetzten, rein-elektrischen Brems­sys­te­me erfüllen daher nicht die hier beschriebenen, hohen technologischen Anforderungen, weshalb die jeweiligen Fahrzeuge auch keine Straßenzulassung aufweisen und ein Se­rien­ein­satz bisher nicht realisiert wurde. Details hierzu sind in den Teilvorhabensbeschreibungen der Partner zu finden.


Qualifikationen und Kompetenz

Im Projekt ist durch die Beteiligung von einem OEM, einem Automobilzulieferer und einem For­schungs­ins­ti­tu­t die komplette Wertschöpfungskette im Bereich automobiler Komponenten repräsentiert. Hierdurch ist sichergestellt, dass bei allen Forschungsfragen im Projekt die Anforderungen des Anwenders bzw. Endkunden berücksichtigt werden.

Mit der Ford Werke GmbH ist ein Partner im Konsortium vertreten, der sowohl die Systemanforderungen hinsichtlich Kundenanforderungen im Serieneinsatz bewerten kann, als auch umfangreiche Erfahrungen im Aufbau von Versuchsfahrzeugen aufweist. Die Continental Automotive GmbH weist im Bereich der Entwicklung von Bremswiderständen für Elektrofahrzeuganwendungen langjährige Erfahrung auf, die durch verschiedene Projekte und die Umsetzung von Demonstratoren belegt sind. Das Institut für Antriebssysteme und Leistungselektronik (IAL) der Leibniz Universität Hannover deckt die für die Entwicklung notwendigen Kompetenzen speziell hinsichtlich der Leistungselektronik und Regelung sowie deren Zusammenspiel mit dem Antriebssystem ab.